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Tischtennis

Tischtennis kann so grausam sein

Die abgelaufene Woche verlief für die Tischtennisteams der FT Rosenheim außerordentlich grausam und sollte schnellstmöglich abgehakt werden. Weder die „Erste“ noch die „Dritte“ und die „Fünfte“ konnten punkten. Die „Dritte“ hatte dabei noch die größten Chancen, vergab aber eine 5:3 Führung.

Ersatzgeschwächt, aber am Ende doch nicht ganz abgefertigt. Das ist das Fazit, das die erste Herrenmannschaft der FT Rosenheim nach der Begegnung beim SV Prutting ziehen kann. Wenn man den Anfang des zweiten Saisonspiels, das letztendlich mit 5:9 verloren wurde, betrachtet, dann war es ganz passabel, was das Sextett um Kapitän Franz Reibl ablieferte. Nach den Eingangsdoppeln lag man nämlich mit 2:1 in Front.
Besonders stark war natürlich der Auftritt von Matthias Kubiak und Ersatzspieler Steffen Krause, die gegen das Pruttinger Doppel Sappl/Kern mit 1:2 Sätzen im Rückstand lagen, durch ein 12:10 im vierten Satz den Ausgleich schafften und dann – wenn auch mit etwas Glück – den Entscheidungssatz ebenfalls mit 12:10 gewannen. Es wäre fast zu schön gewesen, wenn Bernd Meyer und Franz Reibl, das Duo führte gegen die Paarung Schmidt/Nour-El-Din mit 2:1 Sätzen, auch noch gewonnen hätten. Aber leider musste man den 2:2 Ausgleich und anschließend auch noch ein 6:11 im fünften Durchgang hinnehmen.
Dafür aber holte Adalbert Hofmann und Manfred Nacken Punkt Nummer zwei für die FTR. Als man sich im ersten Einzeldurchgang im ersten Paarkreuz auch noch unentschieden trennte, lief – zumindest aus Rosenheimer Sicht – noch alles nach Plan. Im zweiten Paarkreuz war leider nichts zu holen, sodass sich das Blatt schön langsam zu wenden begann. Plötzlich lag nämlich das FTR-Sextett mit 3:4 im Rückstand.
Im hinteren Paarkreuz trennte man sich anschließend wieder 1:1, sodass man mit einem 4:5 Rückstand in den zweiten Einzeldurchgang ging. Leider gingen dann wiederum drei Zähler „flöten“, was bedeutete, dass das FTR-Sextett nun mit 4:8 im Hintertreffen lag. Als dann Adalbert Hofmann gegen Andreas Nour-El Din nach einem 1:2 Satzrückstand im Entscheidungssatz mit dem 11:8 Sieg nochmals verkürzen konnte, durfte man wieder hoffen, zumal ja Manfred Nacken gegen Peter Niedermayr mit 2:1 Sätzen führte. Leider kassierte er aber den Ausgleich und musste im Entscheidungssatz eine 5:11 Niederlage hinnehmen, die auch das Endergebnis von 5:9 untermauerte.

Für die FT Rosenheim I punkteten:
Doppel: Kubiak/Krause, Hofmann/Nacken (je 1)
Einzel: Meyer, Hofmann, Nacken (je 1)

Adalbert Hofmann konnte zum zwischenzeitlichen 4:8 verkürzen.


„Immer wieder Oberaudorf II“, stellte Ralf Kroll fest, der mit der dritten Mannschaft der FT Rosenheim beim WSV Oberaudorf II eine 5:8 Auswärtsniederlage kassierte. Seine Aussage bezog sich wiederum auf eine erneute Niederlage – wie schon so oft in der Vergangenheit – im Inntal. Dabei hätte man durchaus aber gewinnen können. 2:0 stand es nämlich nach den Eingangsdoppeln für das FTR-Quartett. Besonders spannend machte es dabei das Duo Lischewski/Kroll, das gegen die Paarung Tremmel/Mayer mit 2:0 Sätzen führte, dann aber den 2:2 Ausgleich hinnehmen musste.
Ebenso spannend gestaltete sich der Entscheidungssatz, in dem das heimische Duo letztendlich mit 11:9 die Oberhand behielt. Im ersten Einzeldurchgang trennte man sich 2:2-Unentschieden, wobei die Gastgeber zunächst einmal ausgleichen konnten. Durch den Viersatzerfolg von Alexander Schwez gegen Henry Naundorf durfte man sich aber wieder über eine 3:2 Führung freuen, die ausgebaut werden konnte, als nämlich Werner Zeiler einen Fünfsatzkrimi – der Entscheidungssatz endete wie auch der vierte Durchgang mit 12:10 – gegen Marten Lehnhardt gewann.
Im zweiten Einzeldurchgang trennte man sich in den ersten beiden Einzeln erneut unentschieden. Während aber Ralf Kroll nach einem 0:2 Satzrückstand gegen Christian Mayer noch gewann, musste sich Martin Lischewski gegen Georg Tremmel nach einer 2:1 Satzführung am Ende noch geschlagen geben. Die nunmehrige 5:3 Führung schien aber ein gutes Polster zu sein. Aber man soll ja den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben. Es kam nämlich von nun an ganz dick für das FTR-Quartett.
Werner Zeiler verlor nach einer 2:1 Satzführung und der 10:12 Niederlage im vierten Satz auch noch den Entscheidungssatz, der den Anschluss zum 5:4 bedeutete. Alexander Schwez konnte gegen Marten Lehnhardt einen 0:2 Satzrückstand ausgleichen, verlor den Entscheidungssatz aber mit 7:11. Irgendwie war dann Sand im Getriebe. Nach dem 5:5 glückte den Mannen um Ralf Kroll nichts mehr.
Martin Lischewski verlor in drei Sätzen und auch Werner Zeiler musste sich nach einer 2:1 Satzführung am Ende Georg Tremmel beugen. Gleiches galt für Alexander Schwez, der ebenfalls mit 2:1 Sätzen gegen Christian Mayer führte und am Ende im Entscheidungssatz das Nachsehen hatte.

Für die FT Rosenheim III punkteten:
Doppel: Lischewski/Kroll, Zeiler/Schwez (je 1)
Einzel: Schwez, Zeiler, Kroll (je 1)

Werner Zeiler brachte das FTR-Quartett zwischenzeitlich mit 4:2 in Führung.


Eine erneute Niederlage musste auch die fünfte Mannschaft der FT Rosenheim hinnehmen. Beim Gastspiel bei der DJK SV Griesstätt VIII gab es ein 2:8 zu verdauen. Auch hier hat man aber gesehen, dass Freud und Leid nahe beieinander sind. Vielleicht hätte ein Spiel gereicht und man hätte einen Punkt geholt. Aber hätte, wenn und aber zählt leider nicht. Was zählt, sind die Tatsachen. Und die sahen zunächst einmal eine Punktetrennung zwischen beiden Teams nach den beiden Eingangsdoppeln. Erfreulicherweise landete dabei das Duo Laura Bader/Bernd Richter einen klaren 3:0 Erfolg gegen die Griesstätter Paarung Kirchgraber/Lisa Hainzel. Im ersten Einzeldurchgang kamen dann aber gleich einmal dunkle Wolken über dem FTR-Quartett auf. Sowohl Lukas Ober wie auch Laura Bader verloren ihre Spiele. Für einen kleinen Lichtblick durch das graue Wolkenband sorgte anschließend Tanja Städter. Sie schlug nämlich Thomas Kirchgraber in vier Sätzen und verkürzte auf 2:3. Leider war bis zum 2:6 Rückstand nicht mehr viel zu holen. Plötzlich tat sich doch noch die Chance auf, vielleicht erfolgreich zu sein. Bernd Richter führte gegen Thomas Kirchgraber mit 2:1 Sätzen, kassierte aber den Ausgleich und musste nach der 4:11 Niederlage im Entscheidungssatz seinem Gegner doch noch zum Sieg gratulieren. Etwa genauso schlimm erging es Tanja Städter, die sich zunächst freuen durfte, dass sie gegen Lisa Hainzl einen 1:2 Satzrückstand aufholen konnte. Im Entscheidungssatz hatte sie aber nicht das notwendige Glück auf dem Schläger, musste sich mit 6:11 geschlagen geben und „besiegelte“ damit die 2:8 Niederlage, die höher ausfiel, als es das blanke Ergebnis aussagt.

Für die FT Rosenheim V punkteten:
Doppel: Bader/Richter (1)
Einzel: Städter (1)

Tanja Städter lieferte eine sehr couragierte Leistung ab.