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Tischtennis

Die Tischtenniswoche bringt in fünf Spielen zwei Siege hervor

Ob man sich freuen durfte oder dem einen oder anderen Punkt nachtrauern sollte, bleibt natürlich jedem überlassen. Jedenfalls brachte die abgelaufene Tischtennis-Woche zwei Siege und drei Niederlagen mit sich. Während die erste Herrenmannschaft den erhofften Sieg, aber auch die erwartete Niederlage kassierte, überraschte die dritte Mannschaft der FT Rosenheim mit einem vollen Erfolg gegen den SV Riedering. Niederlagen hingegen mussten die vierte und die fünfte Mannschaft hinnehmen.

Den erhofften Sieg fuhr die erste Herrenmannschaft der FT Rosenheim im Heimspiel gegen den SV Ostermünchen ein. Am Ende stand ein verdienter 9:6 Erfolg auf dem Spielberichtsbogen. Beim ersten vollen Erfolg konnte man vier Fünfsatzspiele erleben, von denen jedoch drei verloren wurden. Interessant auch, dass man dabei in drei der vier Begegnungen jeweils mit 2:1 Sätzen in Front lag, leider dann aber dem Gegner zum Sieg gratulieren musste. Ein Spiel, nämlich das von Mathias Kubiak gegen Robert Käding sah zunächst einen 0:2 Rückstand, am Ende aber einen 3:2 Sieg unserer derzeitigen „Noch-Nummer drei“. Aber nun der Reihe nach: Nach den Eingangsdoppeln lag das FTR-Sextett noch mit 1:2 im Rückstand und musste im Eingangseinzel von Andreas Dzierzecki gegen Andreas Gartner auch noch eine Viersatzniederlage zur Kenntnis nehmen. Doch nach dem 1:3 zogen die Gastgeber die Zügel an, was sich durch vier Einzelerfolge deutlich machte. Interessant dabei der Dreisatzerfolg von Manfred Nacken gegen Rasso Hiltmann mit dem 17:15 im zweiten Satz. Die 5:3 Führung konnte aber zwischenzeitlich nicht ausgebaut werden. Im Gegenteil: Boris Pongraz musste sich nach einer 2:1 Satzführung seinem Kontrahenten Thomas Kempinger im vierten Satz mit 9:11 und im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben. Als dann auch noch Andreas Dzierzecki seine Begegnung im ersten Einzel des zweiten Einzeldurchgangs verlor und es 5:5 stand, wurde die Partie plötzlich wieder spannend. Doch zwei heimische Erfolge – unter anderem der Fünfsatzsieg von Matthias Kubiak – ließ das FTR Sextett wieder auf 7:5 „hochschnellen“. Der Niederlage von Franz Reibl – der zuvor seine erste Begegnung dieser Saison unter Dach und Fach bringen konnte – ließ man zwei Punkte zum verdienten 9:6 Sieg folgen.

Für die FT Rosenheim I punkteten:
Doppel: Dzierzecki/Kubiak (1)
Einzel: Meyer, Kubiak, Nacken (je 2), Reibl, Pongraz (je 1)

Manfred Nacken sprang kurzfristig ein und verzeichnete zwei Einzelsiege.


Im zweiten Spiel dieser Woche musste die erste Herrenmannschaft aber eine erwartete 2:9 Heimniederlage gegen die SG Nußdorf/Raubling hinnehmen. Auch in dieser Begegnung stand es aus FTR-Sicht zunächst 1:2 nach den Eingangsdoppeln. Im Gegensatz zur Begegnung gegen den Ostermünchen konnte man das Blatt nicht mehr wenden. Gegen die Inntaler lag man nach dem Verlust des ersten Paarkreuzes zwischenzeitlich mit 1:4 im Rückstand. Im zweiten Paarkreuz teilte man sich die Punkte, wobei Matthias Kubiak mit einer 1:3-Niederlage gegen Hans-Martin Huber fertig werden musst. Doch Franz Reibl spielte sich Georg Denzler zu einem 3:1 Sieg, sodass es nun 2:5 stand. Gerne hätte man auch im dritten Paarkreuz die Punkte geteilt. Die besten Chancen hatte dabei Manfred Nacken, der gegen Günter Steiner zunächst einen 1:2 Satzrückstand aufholen konnte und mit 11:8 im vierten Durchgang den Ausgleich schaffte. Doch im Entscheidungssatz zog er knapp mit 10:12 den Kürzeren. Im zweiten Einzeldurchgang zog man nochmals alle Register. Der erhoffte Erfolg stellte sich jedoch nicht mehr ein. Sowohl Andreas Dzierzecki, wie auch Bernd Meyer mussten sich jeweils mit Viersatzniederlagen gegen ihre Gegner auseinandersetzen, sodass nach knapp zwei Stunden die 2:9 Niederlage amtlich wurde. Im Einsatz war wieder Adalbert Hofmann, der nach seiner Verletzungspause diesmal aber leider leer ausging.

Für die FT Rosenheim I punkteten:
Doppel: Dzierzecki/Kubiak (1)
Einzel: Reibl (1)

Andreas Dzierzecki blieb gegen die SG Nußdorf/Raubling nur im Doppel erfolgreich.


Eine außerordentlich starke Leistung lieferte die dritte Herrenmannschaft der FT Rosenheim ab. Gegen den SV Riedering II landete man einen verdienten 8:4 Erfolg. Von den fünf absolvierten Fünfsatzspielen gewann man deren drei. Dreimal lag man mit 2:1 Sätzen in Führung und gewann deren zwei Spiele. Zweimal lag man mit 1:2 im Rückstand und ging hierbei einmal als Sieger von der Platte. Den Grundstein für den späteren Sieg legte man bereits in den Eingangsdoppeln, die beide gewonnen werden konnten. Werner Zeiler und Alexander Schwez hatten dabei ein wenig Glück, als sie den Entscheidungssatz – allerdings gelang es ihnen zuvor, einen 1:2 Satzrückstand zu egalisieren – mit 11:9 gegen das Duo Fieber/Zilken gewannen. Im ersten Paarkreuz teilte man sich die Punkte und hatte dabei das Pech, das Ralf Kroll nach einer 2:1 Satzführung gegen Gerhard Fieber am Ende den Entscheidungssatz in der Verlängerung mit 12.14 verlor. Eine Punkteteilung sah auch das zweite Paarkreuz, wobei hier wiederum Alexander Schwez das Glück auf seiner Seite hatte und den Entscheidungssatz – er lief zunächst einem 1:2 Satzrückstand nach, den er mit einem 11:7 ausgleichen konnte – gegen Elmer Zilken mit 14:12 in der Verlängerung für sich verbuchen konnte. In dieser Tonart machte man dann auch weiter. Im zweiten Einzeldurchgang teilte man sich im vorderen Paarkreuz erneut die Punkte. Martin Lischewski hatte dabei das Pech, gegen Gerhard Fieber den Entscheidungssatz – er egalisierte zunächst einen 1:2 Rückstand – mit 9:11 zu verlieren. Dafür aber gewann Ralf Kroll gegen Carsten Harter und stellte nach dem Zähler zum 5:3 den Zwei-Punkte-Abstand wieder her. Auf die Siegerstraße geriet man aber endgültig, als man im hinteren Paarkreuz – Werner Zeiler setzte sich hier in fünf Sätzen gegen Elmer Zilken durch – zwei Punkte auf dem Habenkonto verbuchen konnte und auch 7:3 erhöhte. Dass dann Werner Zeiler gegen Gerhard Fieber in drei Sätzen den Kürzeren zog, konnte man insofern verkraften, da Martin Lischewski nochmals zu Hochform auflief und Elmer Zilken eine Dreisatzniederlage beibrachte, die der Punkt zum 8:4 werden sollte.

Für die FT Rosenheim III punkteten:
Doppel: Lischewski/Kroll, Zeiler/Schwez (je 1)
Einzel: Lischewski, Schwez (je 2), Kroll, Zeiler (je 1)

Werner Zeiler zeigte sowohl im Doppel wie auch im Einzel eine starke Leistung.


Die vierte Herrenmannschaft der FT Rosenheim wartet nach wie vor auf einen Punktgewinn. Auch im Heimspiel gegen den SV DJK Kolbermoor VI ging man nach der 2:8 Heimniederlage leer aus. Man war zwar in vielen Bereichen nah am Gegner dran, das Glück hatten aber die Mangfallstädter. Bestes Beispiel war die 1:3 Niederlage im Doppel von Gerhard Erlich und Karl-Heinz Eckl gegen das Duo Effenberger/Weingartner. Den Satz, den man gewann, gestaltete man mit 11:4 deutlich. Die anderen drei Durchgänge endeten jeweils mit 9:11. Auch beim zweiten Doppel war man beim 1:3 nahe dran, blieb aber glücklos. Mit dem 0:2 Rückstand standen die Hausherren natürlich schon wieder mit dem Rücken zur Wand. Das verschlimmerte sich deutlich im ersten Einzeldurchgang, in dem man vier Zähler abgeben musste. Aber auch hier ein Beispiel dafür, dass man doch Paroli bieten konnte. Gerhard Erlich verlor gegen Adalbert Denk einmal mehr in vier Sätzen, wobei dies bei 9:11/11:9/9:11/7:11 ein vollkommen ausgeglichenes Spiel war. Der 0:6 Rückstand war aus Sicht des FTR-Quartetts bitter. Kurzfristig änderte sich der Zustand, da Gerhard Erlich Konkurrentin Helga Effenberger sicher in drei Sätzen bezwang und hier für den ersten Zähler sorgte. Danach aber musste Karl-Heinz Eckl seinem Gegner Adalbert Denk nach der 1:3 Niederlage zum Sieg gratulieren, sodass im Höchstfall nur noch ein Unentschieden möglich gewesen wäre. Daran versuchte sich zunächst Bernd Ober gegen Georg Wimmer. Vier Sätze hatten beide Akteure bereits absolviert, als Georg Wimmer verletzungsbedingt aufgeben musste und den Entscheidungssatz nicht mehr spielen konnte. Nach dem 2:7 musste sich Peter Schwez auch noch Margit Weingartner beugen, sodass spätestens hier die 2:8 Niederlage feststand.

Für die FT Rosenheim IV punkteten:
Doppel: Fehlanzeige
Einzel: Erlich, Ober (je 1)

Karl-Heinz Eckl blieb sowohl im Doppel wie später auch im Einzel glücklos.


Leider noch immer ohne Punktgewinn ist die fünfte Mannschaft der FT Rosenheim. Beim SV Schlossberg-Stephanskirchen V unterlag man mit 2:8. Die etwas „dezimierte Fünfte“ – man musste auf Laura Bader und Lisa-Marie Knott verzichten – lag nach den Eingangsdoppeln mit 0:2 im Rückstand. Pech hatte dabei das Duo Heimrath/Richter, das gegen das Schloßberger Duo Langer/Niederberghaus zunächst eine 2:0 Satzführung herausspielte, aber den Ausgleich kassierte und im Entscheidungssatz mit 4:11 das Nachsehen hatte. Im ersten Einzeldurchgang teilte man sich im vorderen Paarkreuz die Punkte, wobei Sabrina Heimrath, die kurzfristig eingesprungen war, mit ihrem Viersatzsieg gegen Vanessa Langer ein gelungenes Comeback feierte. Dumm war nur, dass man im hinteren Paarkreuz nicht punkten konnte, zwei Spiele verlor und nun mit 1:5 im Rückstand lag. Im zweiten Paarkreuz teilte man sich erneut die Punkte, wobei Sabrina Heimrath erneut erfolgreich war. Sie schlug im Duell der „Einser“ ihren Konkurrenten Bastian Rasshofer in vier Sätzen und sorgte dafür, dass man nach dem 2:6 zumindest immer noch die Chance hatte, einen Sieg oder ein Unentschieden einzufahren. Doch die Glücksgöttin Fortuna stand diesmal nicht auf der FTR-Seite. Bernd Richter, der gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war, absolvierte gegen Laura Schneider noch den ersten Satz, „schenkte“ dann aber die beiden nächsten Durchgänge her, sodass man mit 2:7 zurücklag. Tanja Städter probierte gegen Peter Niederberghaus nochmals einiges aus und hatte zumindest im ersten Satz Erfolg, gewann sie doch mit 11:8. Doch dann fehlte ihr das Glück. Nach dem verlorenen zweiten Satz musste sie in Durchgang Nummer drei eine 2:11 Niederlage und im vierten Satz ein 7:11 hinnehmen. Die Folge davon, war dass das FTR-Quartett einmal mehr mit leeren Händen dastand.

Für die FT Rosenheim V punkteten:
Doppel: Fehlanzeige
Einzel: Heimrath (2)

Bernd Richter war gesundheitlich etwas eingeschränkt, unterstützte die Mannschaft aber.