Internes Tischtennis-Derby stand im Mittelpunkt


Für drei der fünf FTR-Mannschaften hat die Rückrunde bereits wieder begonnen. Im Blickpunkt stand dabei das interne Derby zwischen der „Zweiten“ und der „Dritten“, das keinen Sieger sah.

Die erste Herrenmannschaft hatte ihren Auftakt in der Rückrunde bei der zweiten Mannschaft des ASV Grassau absolviert und mit 4:6 unglücklich den Kürzeren gezogen. Während die Gastgeber mit stärkster Aufstellung spielen konnten, musste das heimische Quartett ohne ihre Nummer eins, ohne Bernd Meyer – er fiel krankheitsbedingt aus – auskommen. Nach den Eingangsdoppeln stand es noch 1:1 unentschieden, sodass aus heimischer Sicht noch alles drin war. Auch im ersten Paarkreuz trennte man sich 1:1. Erfreulich dabei der Einstand unseres Neuzuganges Christian Reith. Er schlug Grassaus Michael Wendlinger und sorgte für den zwischenzeitlichen 2:2 Zwischenstand. Im hinteren Paarkreuz allerding Fehlanzeige, was bedeutete, dass man mit 2:4 ins Hintertreffen geriet. Im zweiten Einzeldurchgang erneut ein großer Auftritt von Christian Reith. Diesmal hieß sein Opfer Bettina Ludwig. Die Nummer eins der Gastgeber leistete allerdings harten Widerstand, sodass der Punkt erst in der Verlängerung mit 14:12 unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Als dann Alexander Kubiak mit dem Sieg gegen Michael Wendlinger auf sich aufmerksam machte und das 4:4 schaffte, war wieder Hoffnung angesagt. Allerdings hatte Matthias Kubiak nicht seinen besten Tag und Franz Reibl, der als Ersatz eingesprungen war, mit viel Pech den Entscheidungssatz – er holte dabei einen 0:2 Satzrückstand auf – verloren.

Für die FTR punkteten: Doppel: Reith/Kubiak Matthias (1); Einzel: Reith (2), Kubiak Alexander (1).

Alexander Kubiak glich mit seinem Einzelerfolg zum zwischenzeitlichen 4:4 aus.


Mit mehr Interesse behaftet war allerdings das interne Derby zwischen der zweiten und der dritten Herrenmannschaft, in dem es für beide Mannschaften um einiges ging. Die „Zweite“ wollte ihren Vorsprung auf die Konkurrenz ausbauen und die „Dritte“ könnte vielleicht noch den Aufstieg schaffen. Das Ergebnis mit 5:5 stand nach zwei Stunden fest und sorgte aber dafür, dass die „Zweite“ ihren ersten Punktverlust hinnehmen musste. Und die „Zweite“ hatte sogar noch viel Glück, denn nach den beiden Eingangsdoppeln stand es aus ihrer Sicht 0:2. Und wenn nicht Adalbert Hofmann – nachdem er gegen Steffen Krause einen 2:0 Vorsprung verspielte – den Entscheidungssatz doch noch mit 12:10 für sich entschieden hätte, dann wäre die Entscheidung wohl schon sehr bald gefallen. So aber fing sich die „Zweite“ wieder und nach dem Dreisatzerfolg von Boris Pongraz gegen Florian Geisberger wie auch dem Viersatzerfolg von Franz Reibl gegen Alexander Saffran stand es plötzlich 3:2 zwischen den beiden FTR-Teams. Die Freude hielt allerdings nicht lange, denn schon die beiden nächsten Begegnungen gingen aus Sicht der „Zweiten“ verloren. Im Umkehrschluss bedeutete dies, dass sie wieder einem Rückstand beim Stand von 3:4 nachlaufen musste. Boris Pongraz stellte dann mit dem recht deutlichen Viersatzerfolg gegen Steffen Krause den 4:4 Zwischenstand her und Franz Reibl konnte sich gegen Alexander Schwez, nachdem er eine 2:1 Satzführung verspielt hatte, im Entscheidungssatz doch noch mit 11:7 durchsetzen. Jetzt führte die „Zweite“ sogar mit 5:4 und hatte die Möglichkeit, beide Punkte auf dem Habenkonto zu verbuchen. Doch Manfred Nacken, der bereits den dritten Tag in Folge in Sachen Tischtennis unterwegs war, hatte gegen Alexander Saffran nur im zweiten Satz seine Möglichkeiten. Ansonsten war ihm das Glück nicht hold, wenngleich er im vierten Durchgang ein wenig Pech hatte. Letztendlich unterlag er in vier Sätzen, sodass das Derby keinen Sieger sah. Während eben die „Zweite“ ihren ersten Punktverlust hinnehmen musste, bietet sich durch den Punktgewinn für die „Dritte“ die Möglichkeit, einen direkten Aufstiegsplatz zu erreichen.

Für die FTR II punkteten: Doppel: Fehlanzeige; Einzel: Pongraz, Reibl (je 2), Hofmann (1).

Für die FTR III punkteten: Doppel: Krause/Saffran, Geisberger/Schwez (je 1); Einzel: Schwez, Geisberger, Saffran (je 1).

Adalbert Hofmann hielt die zweite Herrenmannschaft durch den Sieg im ersten Einzel der Begegnung im Spiel.

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