Im Tischtennis gibt es doch die eine oder andere Überraschung

Im Tischtennis gibt es doch die eine oder andere Überraschung

Nicht vom Glück verfolgt sind derzeit die Mannschaften der FTR. Punktemäßig klappt es ja ganz gut, aber der Krankenstand hat für diverse Änderungen gesorgt. Am Ende durfte man aber doch von der einen oder anderen Überraschung sprechen und sammelte bei insgesamt fünf Spielen – die erste Herrenmannschaft absolvierte zwei Spiele in einer Woche – sechs Punkte. Kurios: Sowohl die erste, wie auch die zweite und die dritte trafen jeweils auf Teams vom SV Riedering.

In der ersten Mannschaft hat im Heimspiel gegen den SV DJK Heufeld noch fast alles geklappt. Vier gesunde Spieler sorgten für einen 6:4 Heimsieg – dies auch noch verdient. Gegen die Gäste hieß es anfangs nach den beiden Eingangsdoppeln noch 1:1 Unentschieden, wobei man hier schon ein wenig Pech hatte. Denn das Duo Meyer/Alexander Kubiak führte gegen die Paarung Groll/Kraus mit 2:1 Sätzen, musste den Ausgleich hinnehmen und unterlag im Entscheidungssatz mit 7:11. Im ersten Einzeldurchgang entwickelte sich später ebenfalls zunächst eine recht ausgeglichene Begegnung, in der das FTR-Quartett einem Rückstand nachlaufen musste, doch immer wieder den Ausgleich schaffte. Als dann Adalbert Hofmann mit dem Viersatzerfolg gegen Dragan Seemann für das 3:3 sorgte, schien der Bann gebrochen. Besonders das erste Paarkreuz brachte das FTR-Quartett auf die Siegerstraße. Bernd Meyer benötigte dabei gegen Kurt Groll noch vier Sätze, aber Alexander Kubiak machte es gegen Hans Kraus in drei Durchgängen. Mit den beiden Zählern zum 5:3 war das Unentschieden schon einmal gesichert. Für zwei Punkte war Matthias Kubiak zuständig. Er gewann gegen Dragan Seemann ebenfalls in drei Durchgängen und stellte auf 6:3. Deshalb konnte man es sich erlauben, dass Adalbert Hofmann gegen Kjell Reichardt knapp in drei Sätzen (9:11/12:14/8:11) den Gästen noch einen Punkt überließ und es am Ende beim 6:4 Sieg doch zu einem doppelten Punktgewinn reichte.

Für die FTR punkteten: Doppel: Kubiak Matthias/Meyer (1); Einzel: Kubiak Alexander (2), Meyer, Kubiak Matthias, Hofmann (je 1).

Matthias Kubiak hatte im Doppel noch etwas Pech, steuerte aber einen wichtigen Einzelpunkt zum Sieg bei


Im zweiten Spiel nur wenige Tage später war das Gastspiel für die erste Mannschaft beim SV Riedering angesagt. Erfreulicherweise holte sie mit einer sehr engagierten Leistung ein 5:5 Unentschieden. Das Besondere bei diesem Spiel war, dass man nach den Eingangsdoppeln mit 2:0 führte, wobei das Duo Meyer/Alexander Kubiak gegen Riederings Doppel Hollo/Zilken nach einem 1:2 Satzrückstand den Spieß noch umdrehen konnten und den Entscheidungssatz mit 11:7 gewannen. Im ersten Paarkreuz teilte man sich die Punkte und musste dann im hinteren Paarkreuz zwei Minuspunkte hinnehmen. Die Folge war, dass Riederings Quartett zum 3:3 Ausgleich kam. Das ließ sich das FTR-Quartett allerdings nicht gefallen und Bernd Meyer, der einen hervorragenden Tag erwischt hatte, setzte sich gegen Nicole Hollo in drei Sätzen durch. In der Folge blieb die Begegnung bis zum letzten Ballwechsel ausgeglichen. Riedering glich wieder zum 4:4 aus und Matthias Kubiak durfte sich über einen Viersatzerfolg gegen Sebastian Zilken freuen. Mit der 5:4 Führung hatte man einen Punkt schon sicher. Adalbert Hofmann traf im letzten Einzel auf Magdalena Stuhlreiter und lag zwischenzeitlich mit 0:2 Sätzen zurück. Mit dem 11:7 kam dann doch etwas Hoffnung auf, das Blatt vielleicht wenden zu können. So recht hat es dann doch nicht geklappt, denn Adalbert Hofmann musste den vierten Durchgang mit 7:11 abgeben. Aber immerhin – am Ende holte das FTR-Quartett mit dem 5:5 Unentschieden einen verdienten Punkt und befindet sich derzeit im Mittelfeld der Tabelle.

Für die FTR punkteten: Doppel: Kubiak Matthias/Hofmann, Meyer/Kubiak Alexander (je 1); Einzel: Meyer (2), Kubiak Alexander (1).

Bernd Meyer hatte einen Sahne-Tag erwischt und war mit zwei Einzelsiegen sowie einem Erfolg im Doppel maßgeblich am Unentschieden beteiligt.


Die zweite Mannschaft traf wenige Tage zuvor bereits auf den SV Riedering IV und gewann mit 6:4. Auch hier kann man am Ende sagen, es war ein verdienter Sieg. Verdient deshalb, da drei der vier Fünfsatzspiele auf die Seite des Gegners fielen. Aber der Reihe nach: Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:1 Unentschieden. Im ersten Einzeldurchgang trennte man sich im vorderen Paarkreuz ebenfalls 1:1 Unentschieden wobei Boris Pongraz das FTR-Quartett, das mit „Joker“ Alexander Saffran zugegen war, durch den Viersatzerfolg gegen Wolfgang Kozsar noch mit 2:1 in Führung brachte. Als dann das hintere Paarkreuz gleich zweimal punktete und dabei die FTR mit 4:2 in Führung brachte, waren die Chancen schon recht groß, dass am Ende möglicherweise beide Punkte auf der Habenseite verbucht werden könnten. Dieser Plan ging dann auch auf, denn gewann auch gegen Stefan Rothmaier in vier Sätzen und heimste Punkt Nummer fünf ein. Den Sieg unter Dach und Fach brachte schließlich Franz Reibl. Er gewann gegen Wolfgang Kozsar in vier Sätzen und stellte auf 6:2, was gleichzeitig schon mit dem Gesamtsieg gleichzusetzen war. Das hintere Paarkreuz hätte noch die Möglichkeit gehabt, für ein 8:2 zu sorgen. Aber sowohl Manfred Nacken wie auch Alexander Saffran mussten sich gegen ihre Kontrahenten jeweils mit Entscheidungssatz geschlagen geben.

Für die FTR II punkteten: Doppel: Pongraz/Saffran (1); Einzel: Pongraz (2), Reibl, Nacken, Saffran (je 1).

Manfred Nacken brachte die FTR zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung


Für die dritte Mannschaft stand das Heimspiel gegen den SV Riedering III auf dem Programm und endete mit einem 5:5 Unentschieden. Dieser Punktgewinn ist noch höher einzuordnen, wenn man weiß, dass Knut Harter und Carsten Harter aufgrund ihrer Schlägerbeläge zwei sehr unangenehme Gegner sind. Vielleicht hätte es sogar noch zum Sieg gereicht, wenn von den drei Fünfsatzspielen ein zweites Fünfsatzspiel auf die Seite der FTR gefallen wäre. Aber der Reihe nach: Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:1, was durchaus für beide Seiten verdient war. Im ersten Einzeldurchgang musste man im vorderen Paarkreuz allerdings beide Punkte abgeben. Dabei war es Martin Lischewski nicht vergönnt, gegen Knut Harter eine 2:0 Satzführung über die Runden zu bringen. Allerdings hatte er dabei auch ein wenig Pech, denn sein Gegner setzte sich in den Durchgängen vier und fünf jeweils mit 11:9 durch und hatte eine Vielzahl sogenannter „Kartoffeln“. Diesen „Unfall“ konnte das hintere Paarkreuz aber mit zwei Punkten wieder wettmachen. Alexander Schwez lag hier mit 1:2 Sätzen gegen Carsten Harter im Rückstand, schaffte aber mit einem 11:9 Sieg den Satzausgleich zum 2:2 und hatte das Glück, den fünften Satz mit 12:10 für sich zu entscheiden. Gerhard Erlich gewann anschließend gegen Lisa Beier – ehemals Lisa Harter – mit 3:0 Sätzen und stellte zum 3:3. Im zweiten Einzeldurchgang das gleiche Bild. Die FTR kämpfte und hatte Pech, der SV Riedering punktete. Ralf Kroll musste sich ebenfalls Knut Harter geschlagen geben, als er nach einer 2:1 Satzführung den Ausgleich kassierte und im fünften Durchgang mit 9:11 das Nachsehen hatte. Auch hier sahen Zuschauer etliche „Kartoffeln“ zugunsten der Gegenseite. Alexander Schwez gewann dann gegen Lisa Beier und machte Hoffnungen, dass vielleicht doch noch ein Pünktchen herausspringen könnte. Diese Hoffnung setzte Gerhard Erlich im letzten Einzel um und schlug Carsten Harter in drei Sätzen – zwei davon endeten mit 11:3 bzw. 11:4 – insgesamt recht deutlich.

Für die FTR III punkteten: Doppel: Schwez/Erlich (1); Einzel: Schwez, Erlich (je 2).

Alexander Schwez durfte sich über zwei Erfolge im Einzel sowie einem Sieg im Doppel freuen


Die fünfte Mannschaft war vom Pech verfolgt. Mit Kapitän Lukas Ober, Lisa-Marie Knott und Bernd Richter fehlten krankheitsbedingt gleich drei Spieler. Letztendlich blieben nur drei gesunde Akteure übrig, die sich gegen den TSV Brannenburg, der eine kurzfristige Verlegung ablehnte, insgesamt recht wacker aus der Affäre zog. Leider hat es zu keinem Erfolgserlebnis gereicht, denn die Gastgeber verloren mit 0:10. Ganz besonders hervorheben muss man hier aber Bernd Richter, der trotz eines Hexenschusses die Mannschaft nicht im Stich ließ und kurzfristig einsprang. Nach den beiden Eingangsdoppeln stand es aus Rosenheimer Sicht 0:2. Fast hätte man jetzt den ersten Punkt im Einzel auf der Habenseite verbuchen können, denn Peter Schwez führte gegen Helmut Frisch mit 2:1 Sätzen. Dann aber – nachdem Peter Schwez den Ausgleich hinnehmen musste – kam das berühmte Pech hinzu, was zur Folge hatte, dass er im Entscheidungssatz mit 11:13 letztendlich seinem Gegner zum Sieg gratulieren musste. Der rote Faden setzte sich auch im weiteren Verlauf des Spiels fort. Tanja Städter beispielsweise absolvierte gegen Ulrich Unterhuber ein Duell auf Augenhöhe und unterlag im vierten Satz mit 10:12. Im zweiten Einzeldurchgang sah man eine Kopie des ersten Durchgangs. Das FTR-Quartett mühte sich und wurde am Ende nicht belohnt. Nach dem 0:6 Rückstand musste man nochmals vier Zähler in Folge hinnehmen und unterlag letztendlich mit 0:10.

Für die FTR V punkteten: Doppel: Fehlanzeige; Einzel: Fehlanzeige.

Bernd Richter sprang trotz eines Hexenschusses kurzfristig ein und spielte sowohl das Doppel wie auch beide Einzel.