Saisonstart für FTR-Tischtennisteams fiel ernüchternd aus

Saisonstart für FTR-Tischtennisteams fiel ernüchternd aus

Mit dem Bezirkspokal hat die Saison 2022/2023 ihre Tischtennissaison eröffnet. Für die vier am Pokal beteiligten Mannschaften fiel die Saisoneröffnung jedoch ernüchternd aus. Nur die erste Mannschaft kann weiter darauf hoffen, möglicherweise das Final-Four-Endrundenturnier zu erreichen.


Die „Erste“ setzte sich beim SV Nußdorf II mit 4:1 durch. Die Gebrüder Kubiak sorgten dabei für eine Rosenheimer 2:0 Führung, wobei sie kurioserweise beiden den ersten Satz mit 8:11 beziehungsweise 6:11 verloren. Als dann Adalbert Hofmann gegen Amin Paulke in vier Sätzen das Nachsehen hatte und die Inntaler den Anschluss zum 1:2 schafften, schien die Sache kurzzeitig spannend zu werden. Allerdings gewann dann das Duo Alexander und Matthias Kubiak das Doppel gegen Nußdorfs Günter Steiner und Amin Paul wiederum in vier Sätzen. Und weil es so schön war, setzte Alexander Kubiak noch eins gegen Günter Steiner mit dem Dreisatzerfolg zum Endstand von 4:1 drauf. Für die FTR I punkteten: Doppel: Kubiak Alexander/Kubiak Matthias (1); Einzel: Kubiak Alexander (2), Kubiak Matthias (1).

Alexander Kubiak sorgte für die 2:0 Führung der FT Rosenheim


Mit den Fünfsatzspielen hatte die „Zweite“ gegen den SV DJK Heufeld IV Pech bei der 2:4 Niederlage Pech. Dreimal ging ein Spiel über die volle Distanz von fünf Sätzen und dreimal musste die FTR die Platte als Verlierer verlassen. So brachte sich beispielsweise Boris Pongraz gegen Rafael Demmel durch das 11:8 im ersten Satz in eine sehr gute Ausgangsposition, hing dann aber mit 1:2 hinten nach, ehe ihm der Ausgleich gelang. Doch im Entscheidungssatz war ihm das Glück nicht hold und nach dem 6:11 stand er mit leeren Händen da. Erfreulich dann aber, dass sowohl Franz Reibl gegen Frank Schmidt und Alexander Saffran gegen Alois Höing erfolgreich blieben. Doch mit dem Doppel, wobei hier Boris Pongraz und Franz Reibl im ersten Satz noch mit 10:6 gegen die Paarung Schmidt/Demmel geführt hatten, kam der berühmte Knacks. Auch die beiden nächsten Einzel, davon das von Alexander Saffran im fünften Satz, wurden verloren. Für die FTR II punkteten: Doppel: Fehlanzeige; Einzel: Reibl, Saffran (je 1).

Ersatzspieler Alexander Saffran brachte das FTR-Team zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung


Viel vorgenommen hatte sich die „Dritte“ gegen den WSV Vagen II. Letztendlich hieß es am Ende 2:4 aus Rosenheimer Sicht. Auch hier haderte man mit dem „fünften Satz“. Ralf Kroll lag gegen Stefan Riederer mit 2:0 in Front, kassierte jedoch den Ausgleich und musste sich im Entscheidungssatz mit 10:12 geschlagen geben. Die Ausgeglichenheit beider Teams brachte es mit sich, dass es nach drei Einzeln und einem Doppel – wobei die FTR aber immer nachziehen musste – 2:2 stand. Die Glücksgöttin Fortuna stand dann gar nicht auf der Seite der Heimmannschaft. Ralf Kroll unterlag nämlich Dominik Steffl knapp in drei Sätzen und auch Martin Lischewski stand nach dem 2:11 im ersten Satz gegen Stefan Riederer bereits frühzeitig mit dem Rücken zur Wand. Auch mit Fortdauer des Spiels kam er nicht mehr so richtig rein, wenngleich er den dritten Satz mit 12:10 gewann. Für die FTR III punkteten: Doppel: Lischewski/Kroll (1); Einzel: Schwez (1).

Alexander Schwez glich mit seinem Viersatzsieg zum 1:1 aus


Auf verlorenem Posten stand die „Vierte“ gegen den SV Bruckmühl II und unterlag am Ende mit 0:4. Die Begegnung, die genau 60 Minuten andauerte, war sowohl für Gerhard Erlich und auch Heinz Eckl nicht unbedingt aufbauend. Beide musste gegen Gert Greiner bzw. Bernd Obermann klare Dreisatzniederlagen hinnehmen. Bernd Ober kam gegen Helmut Schmidt etwas besser zurecht und konnte bei der Viersatzniederlage zumindest den zweiten Durchgang mit 13:11 für sich entscheiden. Das Doppel, das für die FTR bereits den Abschluss bildete, war für beide Seiten – für die FTR allerdings unerfreulich – eine klare Angelegenheit. Gerhard Erlich und Bernd Ober unterlagen dem Duo Obermann/Schmidt mit 2:11/6:11/7:11. Für die FTR IV punkteten: Doppel: Fehlanzeige; Einzel: Fehlanzeige.

Bernd Ober wurde zum „Man oft he match“, gewann er doch wenigstens einen Satz