Tischtennis und das Glück der anderen

Einen großartigen Erfolg, der durchaus mehr einbringen hätte können, landete die dritte Mannschaft der FT Rosenheim. Beim 7:7-Unentschieden im Lokalderby beim SB DJK Rosenheim II, der immerhin Meister dieser Saison wurde, musste man in den vier Fünfsatzspielen, die absolviert wurden, viermal die Platte als Verlierer verlassen. Nach den Eingangsdoppeln stand es noch 1:1 Unentschieden. Dabei hatte das Duo Kroll/Lischewski das Pech, gegen das SBR-Doppel Driesch/Pattayil noch zum 2:2 ausgleichen zu können, den Entscheidungssatz aber mit 8:11 zu verlieren. Doch dann drückte das FTR-Quartett auf die Tube, musste sich aber anfangs noch mit einer 0:3 Niederlage, die Ralf Kroll kassierte, abfinden. Jetzt aber zündete der Turbo endlich und zwei Siege, wobei der Dreisatzerfolg von Alexander Schwez gegen Hari Pattayil mit den 12:10 Siegen in den Durchgängen zwei und drei besonders wertvoll war, brachten eine 3:2 Führung. Als dann auch noch Martin Lischewski mit dem klaren 3:0 gegen Simon Bruckner auf 4:2 erhöhte, sorgten die Gesichtsausdrücke der FTR-Spieler für deutliche positive Signale. . Doch dann trennte man sich im zweiten Einzeldurchgang im ersten Paarkreuz unentschieden und auch das zweite Paarkreuz musste sich mit einem Zähler begnügen. Das Pech war natürlich, dass zwei Spiele im Entscheidungssatz gegen die FTR endeten. In der Schlussphase – die FTR führte zwischenzeitlich mit 6:5 – kassierte Martin Lischewski eine Dreisatzniederlage und auch Alexander Schwez musste sich beugen – im Entscheidungssatz mit 6:11 gegen Marco Driesch. Plötzlich lag das FTR-Quartett mit 6:7 im Rückstand, was dem Spielverlauf her nicht unbedingt verdient war. Ralf Kroll war es dann, der für den verdienten Ausgleich zum 7:7 sorgte, als er Simon Bruckner in drei Sätzen bezwingen konnte.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Krause/Schwez (1)
Einzel: Kroll, Schwez ( je 2), Krause,  Lischewski (je 1)

Kapitän Ralf Kroll steuerte zwei Einzelpunkte zum wichtigen 7:7 im Lokalderby beim SB DJK Rosenheim bei.


Gut gespielt und dennoch mit 2:8 verloren. Dieses Fazit kann die vierte Mannschaft der FT Rosenheim nach der vorletzten Begegnung gegen den SV Bruckmühl 3 ziehen. Nach den beiden Eingangsdoppeln stand es noch 1:1, wobei das Duo Ober/Saffran einen verdienten 3:0 Sieg gegen Bruckmühls Paarung Pietschmann/Freimann landete. Dann aber begann sich die Kurve, wenngleich in manchen Phasen etwas unglücklich, nach unten zu senken. An den beiden Viersatzniederlagen, wenngleich sie deutlicher aussahen als sie in Wirklichkeit waren, konnte man nicht viel rütteln. Aber als im zweiten Paarkreuz dann auch nur ein Zähler heraussprang, das war schon bitter. Bernd Ober musste gegen Holger Freimann über die volle Distanz von fünf Sätzen spielen und verlor die drei Spiele, die letzten den Minuspunkt einbrachten, jeweils mit 9:11. Wenigstens hatte Alexander Saffran ein wenig mehr Glück. Der Neuzugang landete einen Viersatzerfolg gegen Roland Pietschmann und verkürzte zwischenzeitlich auf 2:4. Aber dann war das Glück wieder nicht auf der Seite der FTR. Gerhard Erlich lag nämlich gegen Florian Lauter mit 2:1 Sätzen in Front. Nachdem er den Ausgleich kassiert hatte, musste er sich im Entscheidungssatz mit 8:11 geschlagen geben. Als dann auch noch Bernd Ober – auch er führte gegen Roland Pietschmann mit 2:1 Sätzen – gegen diesen den Ausgleich kassierte, durfte man immer noch auf ein gutes Ende hoffen. Doch auch hier hatte man Pech. Bernd Ober verlor mit 7:11 im Entscheidungssatz, was zugleich mit der Niederlage verbunden war. Da fiel es dann nicht mehr ins Gewicht, dass Alexander Saffran seine Begegnung gegen Holger Freimann im vierten Satz verlor und für das 2:8 Endergebnis sorgte.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Ober/Saffran (1)
Einzel: Saffran (1)

Neuzugang Alexander Saffran war bester Spieler auf FTR Seite mit einem Zähler im Doppel und später im Einzel.


Im letzten Spiel dieser Saison kassierte die vierte Mannschaft nochmals eine Niederlage, die mit 0:8 – diesmal war der TuS Bad Aibling VI unser Gast – deutlich ausfiel. Allerdings wusste man auf Gastgeberseite – nachdem man die gegnerische Aufstellung gesehen hatte – dass nicht viel zu holen sei. Das „Kurstadt-Quartett“ trat in bester Aufstellung an und zeigte dies von Anfang an deutlich an. Aber – und das wiederum sprach für die FTR – versuchte man, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Vieles gelang sogar, was die knappen Sätze auch unterstrichen. Doch den längeren Atem hatten immer die Gäste. Im Einzel fehlte der notwendige Spirit, was bei Gerhard Erlich oder später auch bei Bernd Ober deutlich zum Ausdruck kam. Beide Spieler verloren sogar recht deutlich. Bernd Ober hatte dann sogar das Pech, dass er sich gegen Peter Hamberger eine Fußverletzung zuzog. Am Ende war es Karl-Heinz Eckl, der mit der 0:3 Niederlage gegen Anian Rottmüller für das nicht unbedingt schöne Endergebnis und für den Schlusspunkt dieser Saison sorgte.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Fehlanzeige
Einzel: Fehlanzeige

Bernd Ober verletzte sich in seinem zweiten Einzel