Tischtennis nach der Pandemie – die ersten Eindrücke waren durchwachsen


Für die erste Herrenmannschaft begann der Auftakt nach der Pandemie mit dem Gastspiel beim TV Feldkirchen II und musste gleich ein 6:9 Auswärtsniederlage hinnehmen. Insgesamt gesehen fiel sie recht unglücklich aus. Einerseits fehlte Andreas Dzierzecki und andererseits hätte man das Abschlussdoppel bereits gewonnen gehabt. Hinzu kommt auch noch, dass man die beiden Fünfsatzspiele, die absolviert wurden, verlor. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:2 aus Rosenheimer Sicht. Von da an verlief die Begegnung zunächst recht ausgeglichen und sah auch das 2:2 durch den Dreisatzerfolg von Bernd Meyer gegen Feldkirchens Spitzenspieler Marinus Aigner. Den ersten Einzeldurchgang einschließlich den Doppeln schloss man mit einem 4:5 Rückstand ab, wobei das Ergebnis aber durchaus anders hätte lauten können. Steffen Krause musste sich – nachdem er einen 1:2 Satzrückstand gegen Martin Seidl egalisieren konnte – in Durchgang Nummer fünf mit 4:11 geschlagen geben. Mit Beginn des zweiten Einzeldurchgangs musste das FTR-Sextett im ersten Paarkreuz zwei Niederlagen hinnehmen, sodass man von nun an einem Drei-Punkte-Rückstand nachlief. Erfreulich aber war die Tatsache, dass man niemals aufgab und mit dem Sieg von Bernd Meyer gegen Sepp Kellerer schien man den Anschluss wieder herstellen zu können. Doch da war zwischenzeitlich eine Fünfsatzniederlage von Franz Reibl – er konnte allerdings eine 2:1 Satzführung gegen Georg Schnitzenbaumer nicht über die Bühne bringen – zum 5:8 Rückstand aus Rosenheimer Sicht. Der Viersatzerfolg von Adalbert Hofmann gegen Martin Seidl sollte sich letztendlich nur als Ergebniskosmetik herausstellen, den Steffen Krause musste auch sein zweites Einzel abgeben.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Kubiak Alexander/Meyer (1);
Einzel: Meyer, Hofmann (je 2), Reibl, Kubiak Matthias (je 1)

Bernd Meyer gelangen insgesamt drei Punkte, verhindern konnte er die Niederlage aber auch nicht.


Sehr souverän präsentierte sich die zweite Herrenmannschaft der FT Rosenheim beim 8:1 Auswärtserfolg beim SV Schlossberg-Stephanskirchen IV. Das erste Erfolgserlebnis durfte man feiern, nachdem man beide Eingangsdoppel gewann. Manfred Nacken und Alexander Schwez mussten gegen das Schlossberger Duo Seibold/Partenhauser – nachdem sie eine 2:1 Satzführung kurzzeitig aus der Hand gaben und dann schauen mussten, dass sie den Satzausgleich schaffen – in den fünften Durchgang gehen, gewannen diesen aber mit 11:8. In den Einzeln ließ man den Gastgebern so gut wie keine Chance. Die Folge waren jeweils zwei Punkte im vorderen und hinteren Paarkreuz. Die vielleicht interessanteste Begegnung absolvierte dabei Wolfgang Späth, der sich gegen Wolfgang Seibold zwar in vier Durchgängen durchsetzen konnte, diese Sätze aber jeweils recht knapp gewann. Mit der 6:0 Führung, die eigentlich schon die Entscheidung war, ging man in den zweiten Einzeldurchgang und machte da weiter wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Auch Manfred Nacken gelang es, Wolfgang Seibold in vier Sätzen in die Schranken zu weisen. Dann aber kamen die Gastgeber doch noch zu ihrem Ehrenpunkt. Wolfgang Späth lag dabei gegen Hans Partenhauser mit 1:2 Sätzen im Rückstand, glich zum 2:2 aus und musste dann aber im Entscheidungssatz eine 8:11 Niederlage hinnehmen. Für den Schlusspunkt in einer letztendlich einseitigen Partie sorgte Florian Geisberger. Er gewann gegen Philipp Wagenbach in drei Sätzen, wobei er in Durchgang Nummer drei einen Gang zurück schaltete und nur mit 11:9 gewann.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Nacken/Schwez, Späth/Geisberger (je 1)
Einzel: Nacken, Geisberger (je 2), Späth, Schwez (je 1)

Kapitän Manfred Nacken gelang neben den beiden Einzelpunkten auch ein Erfolg im Doppel.


Kein Erfolgserlebnis gab es beim Restauftakt dieser Saison für die vierte Mannschaft der FT Rosenheim. Im Auswärtsspiel beim SV DJK Kolbermoor V musste man nach der 0:8 Niederlage ohne Punkte die Heimreise antreten. In den Eingangsdoppeln hielt man sich noch recht wacker. Gerhard Erlich und Heinz Eckl schafften gegen das Kolbermoorer Duo Vaughan/Wiesener noch den Satzausgleich zum 2:2. Im Entscheidungssatz hatte man dann aber nicht das notwendige Glück und musste sich mit 7:11 geschlagen geben. Nachdem das erste Paarkreuz zwei Dreisatzniederlagen hinnehmen mussten und ein 0:4 Rückstand die Folge war, blieb als Ziel nur, sich so wacker wie möglich zu verkaufen. Alexander Saffran, der für den erkrankten Peter Schwez eingesprungen war, erreichte gegen Adalbert Denk zumindest einen vierten Satz, blieb aber ebenso erfolglos wie später Bernd Ober, der gegen Georg Wimmer in drei Sätzen verlor. Auch Gerhard Erlich kam gegen Christian Vaughan zunächst zu einem Satzgewinn, ging aber am Ende nach vier gespielten Durchgängen als Verlierer von der Platte. Heinz Eckl probierte gegen Klaus Wiesener zwar noch einiges aus, blieb aber glücklos.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Fehlanzeige
Einzel: Fehlanzeige

Heinz Eckl konnte sich im Doppel noch freuen, zumindest einen vierten Satz erreicht zu haben.


In jeder Hinsicht eine kalte Dusche erlebte die vierte Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Pang. Nachdem man das Heimspiel mit 1:8 verloren hatte, konnte man auch nicht duschen. Der Grund: Es war nur kaltes Wasser vorhanden. Sowohl für die FTR wie auch für die Gäste aus Pang eine unbefriedigende Situation. Geschwitzt hat man doch, wenngleich die Panger Spieler etwas weniger. Die Gastgeber konnten nach Spielende das Fazit ziehen, zwar hoch verloren zu haben, abgeschossen wurde man aber nicht. Das stellten schon die ersten Begegnungen unter Beweis, die durchgehend in vier Sätzen absolviert wurden und verhältnismäßig eng endeten. Das Duo Erlich/Eckl setzte sich gegen Pangs Spieler Schwarz/Reger im ersten Satz noch mit 11:8 durch, verloren dann aber unglücklich mit 9:11/9:11/10:12. Zumindest das Doppel Ober/Saffran war erfolgreich. Gegen die Paarung Held/Wimmer verlor man nur den dritten Satz, gewann dann aber den vierten Satz mit 11:9. Doch nach dem Ausgleich zum 1:1 sollte es dies schon für die FTR gewesen sein. Trotzdem kämpfte das FTR-Quartett um jeden Punkt. Fast wäre es gelungen, einen zweiten Punkt zu holen. Gerhard Erlich lag gegen Werner Schön schon mit 2:0 in Front, ehe dieser seine Routine ausspielte. Nach dem 2:2 spielte man Punkt um Punkt „nach oben“. Das bittere Ende kam für Gerhard Erlich aber nach der 9:11 Niederlage, der das 1:7 bedeutete. Abschließend verlor Bernd Ober gegen Pangs Spieler Wimmer.

Für die FTR punkteten:
Doppel: Ober/Saffran (1)
Einzel: Fehlanzeige

Bernd Ober war im Doppel erfolgreich, blieb im Einzel aber ohne Punkt.